Nadine Lehner

Portrait: Nadine Lehner Sopran, geboren im bayrischen Naila, erhielt ihre stimmliche Ausbildung durch Prof. Norma Sharp an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” in Berlin. Ergänzende Studien erhielt sie u.a. bei Ks Dietrich Fischer-Dieskau und Ks. Julia Varady, Meisterklassen absolvierte sie bei Hans Hotter und Inge Borkh.

Nadine Lehner ist mehrfache Preisträgerin nationaler Gesangswettbewerbe und erhielt bereits während des Studiums zahlreiche Auszeichnungen, so war sie u.a. Bundespreisträgerin beim Wettbewerb “Jugend Musiziert” in Leipzig, erhielt den Förderpreis der Walter-Kaminsky-Stiftung und den “Berliner Salon”, sowie den begehrten Franz Grothe-Preis. Außerdem war sie Stipendiatin der Yehudi-Menuhin-Stiftung, der deutschen Studienstiftung und der bekannten “Gotthard-Schierse-Stiftung”. Sie war in ihrer Studienzeit Mitglied des Chores der Bayreuther Festpiele und ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes.

Schon während Ihres Studiums debütierte die lyrische Sopranistin überaus erfolgreich an der Staatsoper Berlin als Papagena in Wolfgang Amadeus Mozarts “Die Zauberflöte”. Daran schlossen sich weitere Gastverträge, u.a. als Milli in Franz Schrekers „Der ferne Klang”, als Hirt in Richard Wagners “Tannhäuser” und als Barbarina in Wolfgang Amadeus Mozarts „ Le Nozze di Figaro” an.

Nadine Lehner arbeitete bereits mit mehreren namhaften Dirigenten, so u.a. mit Daniel Barenboim, Ivor Bolton, Michael Gielen, Markus Poschner, Peter Ruzicka und Sebastian Weigle, zu ihren Regisseuren zählen Barrie Kosky, Rosamund Gilmore, Tilmann Knabe, Tatjana Gürbaca, Philipp Himmelmann und Vera Nemirova.

Gastverträge führten sie bisher u.a. an die Deutsche Oper Berlin, zu den Salzburger Festspielen und nach Kanada. Vorläufiger Höhepunkt ihrer Karriere war der Auftritt als 4. Magd in Richard Strauss “Elektra” in einer konzertanten Aufführung in Singapur unter der Leitung von Kent Nagano Anfang 2009. Im September 2010 war sie unter Peter Ruzicka bei den Bonner Beethoventagen in “Beethovens 9. Symphonie” und Anfang Oktober in Guangzhou (China) mit den” vier letzten Liedern” (R.Strauss) unter der Begleitung des “Guangzhou Symphony Orchestra” zu hören sein.

Seit 2004 gehört Nadine Lehner als lyrischer “Sopran dem Ensemble des Theater Bremen an und sang hier bereits führende Partien ihres Fachs, so u.a. Marzelline in Ludwig van Beethovens “Fidelio”, Michaela in Georges Bizets “Carmen”, Melisande in Claude Debussys “Pelleas et Melisande”, Amanda in György Ligetis “Le Grand Macabre”, sowie führende Mozart-Partien wie Pamina “Die Zauberflöte”, Sandrina “La Finta Gardiniera” und Susanna “Le Nozze di Figaro”.

Für ihre herausragende Leistung als Tatjana in “Eugen Onegin” (Tschaikowsky) und Zerlina in “Don Giovanni” (Mozart) in der Spielzeit 2009/10 bekam sie den “Kurt-Hübner-Preis” und wird im Januar 2011 mit dem Publikumspreis der “Silberne Roland” ausgezeichnet.

In der Saison 2010/11 wird sie u.a. in der Rolle der Maria in Peter Tchaikowskys “Mazeppa” und als Ilia in Mozarts “Idomeneo” (Mozart) debütieren.

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